Musicstar – Jetzt meldet sich der Rechtsanwalt von Musicstar bei mir

19.09.2011 von  
Abgelegt unter Musicstar GmbH

Die Musicstar GmbH ist auf meinen Blog aufmerksam geworden.
Am 14.09.2011 kontaktierte mich telefonisch der Rechtsanwalt Waldenberger aus Berlin im Auftrag der MusicStar GmbH.

RA Waldenberger informierte mich, das er von seiner Mandantin Musicstar GmbH beauftragt sei, mich wegen meines Berichtes „MusicStar – Abzocke und Betrug – Beweise vorhanden – Die Hintergründe aufgedeckt“ in meinem Blog mich abzumahnen. MusicStar ist der Meinung, das es nicht sein kann, das ein Kunde, der den rechtzeitigen Widerruf eines Testabos absendet und diesen Widerruf per Email automatisch von MusicStar bestätigt bekommt, dennoch eine Rechnung für das Abonnement erhalten würde. So geht Musicstar davon aus, das ich in meinem Blog schlicht Unwahrheiten schreibe.

RA Waldenberger, beruhigte Musicstar, wie er mir am Telefon sagte, um erst einmal persönlich mit mir telefonischen Kontakt aufzunehmen um nachzufragen, ob an den Vorwürfen und Behauptungen, die ich in meinem Blog veröffentliche und schreibe, der Wahrheit entsprechen. RA Waldenberger, hatte vor unserem Telefonat, die Überlegung, das es sich nur um einen Scriptfehler (Softwarefehler) der Musicstar-Homepage handeln könnte. Dies lies er mich auch so wissen.

Er fragte mich, ob ich wirklich Beweise hätte oder sich andere Kunden sich nur an mich gewandt hätten und dieses behaupten würden. Herr RA Waldenberger habe ich erklärt, das ich sehr zuverlässige Quellen habe und ich die Wahrheit schreibe. Meine allerbeste Quelle, bin in diesem Fall auch noch ich selbst. Mir ist es genauso ergangen, wie ich in meinem Blog geschrieben habe. Es ist nichts und rein gar nichts erfunden, oder „nur“ von Dritten mir zugetragen worden.

Weiter haben RA Waldenberger und ich, uns noch über weiter Dinge unterhalten, die auf musicstar.de nicht gerade kundenfreundlich umgesetzt wurden.

RA Waldenberger forderte mich auf, das ich meine Leser hier im Blog weiterhin informiere.
Mein persönliches Problem, dem sich Musicstar angenommen und zu meiner Zufriedenheit gelöst habe, soll ich meinen Lesern mitteilen.
Ein möglicher Fehler in der Software auf musicstar.de könne Schuld sein, das Kunden wie es in meinem Fall passiert sei, dennoch Rechungen für widerrufene Abonnements erhalten,
aktuell ist es aber noch nicht nachvollziehbar ob und wo ein Fehler vorliegen könnte. MusicStar wird sich der Sache annehmen und diesem nachgehen.

Auf meine Frage, warum es überhaupt so viele Kunden gibt, die sich beschweren und auf die Abofalle hereingefallen sind, wurde mir gesagt, das diese Kunden ihr Email-Postfach nicht überprüft hätten, denn dann wäre diesen Kunden aufgefallen, dass diese ein Testabo abgeschlossen hatten. Der Grund soll der sein, das Kunden Ihre Email-Postfächer wenig oder überhaupt nicht abrufen, teils nicht nutzen, sondern lediglich das Email-Postfach nutzen um sich auf Internetseiten anzumelden.
Daher könne MusicStar nichts dafür, wenn Kunden Ihre Emails nicht lesen.
Außerdem gibt es viele Kunden die mit dem Service und dem Angebot von Musicstar zufrieden sind. Auch nutzen sehr viele Kunden das Angebot der Flat und sind damit zufrieden.
Kunden, die Probleme mit MusicStar haben, soll es laut Aussage des Herrn RA Waldenberger nur sehr wenige geben.

Überlegt man nun aber, wie ein Testabo beim Kunden zustande kam, kann das so nicht gelaufen sein. Die Nachricht zur Passwortänderung kam ausschließlich per Email an das angegebene Email-Postfach, der Kunde der sein Email-Postfach abruft, kann nur so sein Passwort zu diesem Zeitpunkt geändert haben. Kunden die Ihr Postfach nie abrufen oder volllaufen lassen, haben den Newsletter auch nicht erhalten. Außerdem kann jeder Kunde selbst entscheiden, ob er Newsletter von MusicStar erhalten möchte oder nicht. Schlussfolgernd, kann ich im Nachhinein, dem Gedanken und der Vermutung des Herrn RA Waldenberger nicht zustimmen, was mir aber leider während des Telefonats nicht eingefallen war.

RA Waldenberger wird mich also nicht abmahnen, da meine Berichte und Veröffentlichungen der Wahrheit entsprechen.
Ich schädige mit meinen Veröffentlichungen nicht die Musicstar GmbH, denn dafür sorgt Musicstar selbst.

Ergänzender Hinweis in eigener Sache
Nach dem Anruf hatte ich so einige Bedenken. Soll ich wirklich das veröffentlichen, was in dem Telefonat mit Herrn RA Waldenberger besprochen wurde?
Ich bin zu dem Schluß gekommen, das ich das sehr wohl hier veröffentlichen werde (auch auf Wunsch von RA Waldenberger) – mich aber werder zum Sprachrohr von MusicStar machen lasse,
noch irgendwelche Entschuldigungen oder Erklärungen hier für Musicstar aufstellen oder abgeben werde. Lediglich ist anzumerken, das durch RA Waldenberger die Vermutung geäußert wurde, das es sich um einen Softwarefehler handeln könnte. Dies ist seine Vermutung, die er kund tat. Sollte auf Musicstar.de wirklich ein Fehler in der Software exsistieren, so hat MusicStar jederzeit die Möglichkeit per Newsletter die Kunden darüber zu informieren und sich bei den Kunden zu entschuldigen und die Forderungen gegenüber den Kunden zu stornieren. Aber ist dies geschehen? Zeit genug war vorhanden, denn ein möglicher Fehler in der Portalsoftware, ist ein Grund MusicStar.de sofort in den Wartungsmodus zu versetzten, den oder die Fehler zu suchen und zu beheben und die Kunden darüber zu informieren. MusicStar.de läuft weiter, ohne das man von Seiten Musikstar nur einen Buchstaben an die Kunden verschwendet, Fehler einzuräumen und zu handeln.
Für mich also kein anzunehmender Grund, das ein FEhler vorliegt, sondern dieses zur Taktik der Musicstar GmbH gehört.

Aktuell melden sich Kunden, die vor über einem Jahr Musik über Gutscheine gekauft haben und nun Rechnungen erhalten.

Am 18.09.2011 habe ich meinen Zeugenbefragungsbogen (Umfang ca. 25 Seiten) beim polizeilichen Kriminalamt abgegeben. Somit wird sich nun mit dem Fall Musicstar der Staatsanwalt beschäftigen.
Ich fordere alle Kunden, die zu Unrecht eine Rechnung oder Mahnung erhalten haben auf, sich schnellstens bei der örtlichen Polizei zu melden. Wer möchte und interessiert ist, das ich weiter über MusicStar meine Leser auf dem Laufenden halte, der kann mir gerne seine Rechnugen und Mahnungen zusenden, die er/sie von MusicStar oder der Inkassofirma LiberECO erhalten hat. (meine Email und auch ein Kontaktformular findet Ihr im Menü unter Kontakt).

Eure persönlichen Daten werden selbstverständlich nicht weitergegeben oder veröffentlicht, Name und Adresse, Kundennummer und sonstige Daten, woraus auf eure Person Rückschlüsse gezogen werden können, werden vor Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

PS. Ich weis und kann es mir denken und ich verübel es niemandem, das viele Menschen beim lesen des Beitrags nun richtig sauer geworden sind, aber ich versichere Euch, das ich nicht auf der Seite von Musicstar stehe und auch nicht bei denen in Lohn und Brot stehe. Ich mach das auch nicht aus Langeweile, sondern aus Überzeugung, Dinge beim Namen zu nennen und Unternehmen auch in die Suppe zu spucken. Wenn ein Unternehmen mit Methoden arbeitet die nicht im Interesse der Kunden sind, dann brauchen wir solche Unternehmen nicht. Wir sind die Kunden, durch uns verdienen Unternehmen ihr Geld und wir müssen uns wehren, damit Unternehmen, wissen das man so nicht mit Kunden umgeht. Lasst Euch nicht einschüchtern, nehmt eure Verbraucherrechte wahr. Noch ein Tipp: Geht nicht zur Verbraucherzentrale, diesen Weg (und die 15 Euro Gebühr) könnt Ihr euch getrost sparen, geht direkt zur Polizei und erstattet Anzeige, das kostet euch keinen Cent.

Viele Grüße und auf weitere gute Zusammenarbeit und Zusammenhalt
Ralf (Das schwarze Schaf – gegen Abzocke und Betrug)

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Kommentare

6 Kommentare bereits abgegeben to “Musicstar – Jetzt meldet sich der Rechtsanwalt von Musicstar bei mir”
  1. Lucy sagt:

    Dieser Blog ist mega interessant ! Und ich könnte mich in den Hintern beißen, dass ich nicht schon vor 3 Monaten darauf gestoßen bin. Uns ist im August nämlich genau das Gleiche passiert. Unser Sohn hat einen Gutschein bei Music Star eingelöst und wurde einige Wochen später aufgefordert, sein Passwort zu ändern – Schwupps hatten wir ein Abo für die Songflatrate an der Backe. Nach der Zahlungsaufforderung durch besagtes Inkassounternehmen, habe ich mit Musicstar etliche Emails ausgetauscht und versucht klarzumachen, dass wir gar kein Abo abgeschlossen haben. Aber alles vergeblich. Wir haben uns dann leider so von dem Inkassounternehmen einschüchtern lassen, dass wir nach langem Hin und Her schließlich bezahlt haben. Ich bin stink sauer ! Auch und ganz besonders darüber, dass man einem solchen Unternehmen von rechtlicher Seite nicht einen Riegel vorschieben kann.
    Das ist doch so klares Unrecht, dass ich gar nicht begreifen kann, dass solche Leute nicht in den Knast wandern ! Macht es jetzt noch Sinn, diesen Vorgang bei der Polizei anzuzeigen (auch wenn wir das Geld – da ja schon bezahlt – in den Wind schreiben können) ? Gegen solche Machenschaften muss man sich doch wehren !!!

    • admin sagt:

      Hallo Lucy, freut mich sehr das mein Blog gefällt, wichtig ist mir, das ich gute und vor allem hilfreiche Tipps gebe kann. Nun, auch jetzt noch kann und sollte Anzeige erstattet werden. Sofern euer Sohn unter 18 Jahre alt ist, ist er nicht geschäftsfähig. Die Eltern müssen dafür NICHT haften. Der Taschengeldparagraph gilt dabei nicht und auch keine Aufsichtpflichtverletzung, was sich darauf jemand berufen möchte. Die Forderung hätte von Musicstar und vom Inkasso nicht durchgesetzt werden dürfen. Im Nachhinein sollte man sich auch jetzt unbedingt noch wehren. Nur so kann man solche Machenschaften ein Ende bereiten.

  2. konsumer sagt:

    Na, da hat er aber ein sonniges Gemüt der Herr Rechtsanwalt. Da haben doch schon etliche Gerichte festgestellt,(soweit ich mich erinnern kann)dass Verträge, die rein über Email- bestätigung geschlossen wurden, nicht unbedingt rechtsgültig sind.
    Übrigends: Die Hersteller der verschiedensten Marken finden diese Art der Vermarktung gar nicht berauschend und distanzieren sich ganz offen von der Abzocke der Firma Musicstar.
    http://www.konsumer.info/?p=16573

    • admin sagt:

      Hallo konsumer, schön das Sie meinen Blog gefunden haben. Ja, das ist schon ein Knaller. Die meisten Markenhersteller haben es kapiert. Nur Allgäuer-Alpenmilch hat es noch nicht kapiert (oder mittlerweile doch schon?) der Bärenmarke-Werbespot habe ich seit Tagen nicht mehr im TV gesehen.

      • Unwissender sagt:

        also am 16.09. klang das noch so:

        Sehr geehrter Herr,

        vielen Dank für Ihren Hinweis bezüglich unserer Kooperation mit dem Musikportal Musicstar. Ziel unserer Zusammenarbeit mit Musicstar ist es, unseren Konsumenten einen Zusatznutzen in Form von 3 Gratissongs anzubieten Uns ist wichtig, dass keiner unserer Konsumenten durch den Musicstargutschein in eine vermeintliche Abofalle gerät.

        Musicstar hat uns ausdrücklich bestätigt, dass Kunden, die einen Gutschein einlösen auf keinen Fall automatisch ein Songflat-Abo abschließen.

        Der Registrierungsvorgang ist inzwischen auch deutlich übersichtlicher gestaltet als bei vorangegangenen Aktionen anderer Marken. Es werden klar und deutlich erkennbar zwei Optionen angezeigt: „Einkauf fortsetzen ohne die gratis Songflat zu testen“ oder alternativ „Einkauf fortsetzen und Songflat testen“.

        Nur bei aktivem Anklicken einer der beiden Optionen wird der Downloadvorgang fortgesetzt, so dass kein versehentlicher Abschluss eines Abos möglich ist (siehe dazu auch http://www3.musicstar.de/register/register_i.shtml). Für den Fall, dass nur der Gutschein für die Gratis-Songs eingelöst wird, ist auch keine Eingabe von Konto- oder Kreditkartendaten notwendig. Die persönlichen Daten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse werden aus vertraglichen Gründen mit der Musikindustrie und aus gesetzlichen Gründen benötigt. Mit Hilfe des Geburtsdatums lässt sich z.B. sicherzustellen, dass keine minderjährigen Kunden den Service nutzen.

        Wir hoffen, dass wir Ihre Bedenken hinsichtlich einer Teilnahme an unserer Musicstar-Promotion ausräumen konnten und Sie ohne Probleme in den Genuss der Gratis-Songs kommen.

        Natürlich sind wir auch gerne persönlich für Sie da. Ihr Allgäuer-Alpenmilch Service-Team freut sich, Ihre Fragen von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 01805-006554 (0,14 € pro Min. bei Anruf aus dem dt. Festnetz, max 0,42 € pro Min, aus dem Mobilfunk) zu beantworten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Ihr Team der
        Allgäuer Alpenmilch GmbH

        i.A.