Musicstar.de – Inkassomahnung durch LiberECO

14.11.2011 von  
Abgelegt unter Musicstar GmbH

Diese Mahnung von LiberEco für Musicstar wurde mir von einem Kunden zur Verfügung gestellt. Bitte lassen Sie sich nicht durch solche Mahnungen einschüchtern. Der Kunde hat mir geschrieben, das er die Musik mit Gutscheinen von Herlitz bezahlt hat. Dennoch werden ihm die Musikdownloads von Musicstar durch die unseriöse Inkassofirma liberECO payment solutions KG in Rechnung gestellt.

Erkrath, 03.11.2011

liberECO INKASSO . Postfach 3309 . 40683 Erkrath
registriertes Inkassounternehmen nach RDGmusicstar GmbH, Ruhrallee 9, 44139 Dortmund
INKASSOMAHNUNG

Sehr geehrter Herr xxxxxxxxxxx,
die Firma musicstar GmbH, Ruhrallee 9, 44139 Dortmund hat die bisher gegen Sie bestehende offene Forderung an uns zwecks Einziehung abgetreten.

Wir fordern Sie hiermit auf, die nachstehend aufgeführte Forderung unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 17.11.2011 auf unser Konto 210 657 300 bei der Commerzbank Gera, BLZ 830 400 00 unter Angabe des Aktenzeichens xxxxx und der Kundennummer xxxxx einzuzahlen. Achten Sie bitte auf die Richtigkeit dieser Daten, da Sie das Risiko dafür tragen, wenn Ihre Zahlung wegen Falscheingabe nicht zugeordnet werden kann.

Aufgrund des bestehenden Zahlungsverzugs sind Sie gemäß §§ 286 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) zur Erstattung der durch unsere Inanspruchnahme entstandenen Kosten verpflichtet.

Sollte nach Ablauf dieser Frist die von Ihnen geschuldete Forderung nicht in voller Höhe auf unserem Konto eingegangen sein, sehen wir uns veranlasst, weitere Maßnahmen und ggf. das gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie einzuleiten. Denken Sie daran, dass jede Zahlungsverzögerung bzw. gerichtliche Schritte weitere Kosten für Sie verursachen, die bei pünktlicher Zahlung vermieden werden können.

Forderungsaufstellung
Hauptforderung / musicstar.de
Re-Nr: xxxxxxxx
Gesamt

9,98 EUR

9,98 EUR

Zinsen

0,04 EUR

Inkassokosten

32,50 EUR

Postentgeltpauschale

6,50 EUR

Gesamtforderung per 03.11.2011

49,02 EUR

abzgl. geleisteter Zahlungen

0,00 EUR

Zahlbetrag

49,02 EUR

Beachten Sie bitte ferner, dass im Fall einer Teilzahlung zunächst – gemäß § 367 Absatz 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) – die Inkassokosten, dann Zinsen und erst zum Schluss die Hauptforderung angerechnet werden. Trotz einer ggf. anderen Anrechnungsbestimmung Ihrerseits verbleibt es bei der o.g. Tilgungsreihenfolge.
Außerdem möchten wir Sie darüber informieren, dass wir gemäß § 33 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und gemäß § 28 Abs. 1 Nr. 2  BDSG die zur Durchführung unseres Einzugsmandats notwendigen Daten zu Ihrer Person wie Name, Adresse, ggfs. Voranschriften und Geburtsdatum, sowie Daten zum Stand der Vorgangsbearbeitung (z.B. Mahnverfahren, Zwangsvollstreckungsmaßnahmen) speichern.
Mit freundlichen Grüßen
liberECO INKASSO
–  Rechtsabteilung  –

 

Auch eine Inkassofirma kann keine Zahlungen zu unrecht verlangen. Niemand muß eine Rechnung bezahlen, wenn der Einkauf mit Gutscheinen bezahlt wurde. Solche Mahnungen einfach ignorieren und wie bereits mehrfach empfohlen, abwarten, bis ein Mahnbescheid vom Gericht eintrudelt. Dem Mahnbescheid umgehend widersprechen. Ansonsten nicht weiter ärgern und abwarten. Wie aus der Mahnung zu erkennen ist, ist der Betrag bereits deutlich gestiegen. Mit jeder weiteren Mahnung werden diese Kosten weiter steigen, so verdient eine Inkassofirma Geld. Egal welche Kosten auch verlangt werden, nicht einfach bezahlen oder sich gar auf eine Ratenzahlung einlassen. Eine Ratenvereinbarung ist ein Eingeständnis und bedeutet, das man die Forderung akzeptiert. Deshalb nicht antworten und sich schon gar nicht auf irgendetwas einlassen. Sammelt die Rechnungen und Mahnungen und heftet die ordentlich ab, nicht einfach wegwerfen.

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Kommentare

6 Kommentare bereits abgegeben to “Musicstar.de – Inkassomahnung durch LiberECO”
  1. Werner Broesel sagt:

    Noch ein kleiner Hinweis zu „liberECO INKASSO“ – Verbraucherzentrale warnt vor Forderungsschreiben der liberECO INKASSO vom 12.09.11 siehe http://forum.computerbetrug.de/threads/verbraucherzentrale-warnt-vor-forderungsschreiben-der-libereco-inkasso.36301/ und dort angegebene weitere Links. Grüße aus BY

  2. Werner Broesel sagt:

    Ich hatte das gleiche Problem im Jahre 2008 mit „www.Netarena TV – Fa. RS Web Services (JPC)“. Ich fiel hier auf der Internetseite auf ein „kostenloses“ Herunterladen von Spielfilmem und sonstigen Beiträgen herein. Nach Rechnung und einigen Mahnungen von „Netarena“ – Firmensitz in Dubai, United Arab Emirates, Geschäftsführer Gabriel N.C. (..ist wahr, der Nachname wird auf der Rechnung tatsächlich nur mit „N.C.“ angegeben)- erhielt ich dann weiter Mahnungen im oben geschilderten Stil von „Collector Foderungsmanagement GmbH & Co., Postfach 1404, 32004 Herford“. Nachdem ich auf einige E-Mails, in denen ich auf den rechtzeitigen Widerruf (innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss) hinwies, weder von „Netarena“ noch von „Collector“ vernünftige Antworten erhielt, stellte ich den Schriftwechsel nach ca. 3 Monaten ein. Und nachdem ich auch keine Zahlungen leistete, erhielt ich die letzte Droh-Mahnung von „Collector“ im Dezember 2008. Seither habe ich von „Netarena“ oder „Collector“ nie wieder etwas erhalten oder gehört.
    Es ist also richtig, wenn man auf derartige Mahnungen überhaupt nicht reagiert. Solche Firmen wissen selbst am besten, dass Ihnen KEIN Gericht dieser Welt jemals einen „gerichtlichen Zahlungsbefehl“ bewilligen würde!

    • admin sagt:

      Vielen Dank Herr Broesel, das Sie an Ihrem selbst erlebten Fall verdeutlichen, das man besser dran ist, auf weitere Mahnungen und Einschüchterungsversuchen nicht zu reagieren. Wer bezahlt hat bereits verloren.

  3. ein (ehemaliger) Kunde sagt:

    Schade eigentlich, dass die Seite offline ist! 😉 Ich habe bestimmt 40 oder noch mehr Herlitzgutscheine eingelöst und hab noch einige hier liegen, die dann wohl verfallen dürfte. Mit ner falschen Adresse und keiner hinterlegeten Bankverbindung war Musicstar zu gebrauchen. Gibt es schon Informationen ob und wann die Seite wieder online geht???

    • admin sagt:

      Ob Schade oder nicht. Das bestehen einer Abofalle kann Musicstar nicht mehr abstreiten, denn sonst wäre die Seite noch online und Musicstar würde sich den Kunden stellen. Ein ordentliches Angebot und gute Preise hätten Musicstr gut getan – schliesslich kann man auch mit ehrlicher Arbeit und guten Service Geld verdienen. Leider war das bei Musicstar nicht der Fall. Die Gutscheine kann man auch prima zum Kaminfeuer anzünden nutzen. 😉