Computer und Smartphone schützen

04.12.2011 von  
Abgelegt unter Handy und Smartphone

Tipps zur Internet-Sicherheit – Computer und Smartphone sicherer machen.

Sicherheit am Computer, aber auch für Smartphones werden immer wichtiger. Jedes Gerät, welches mit dem Internet verbunden ist, muß gesichert und geschützt werden, um vor Eindringlingen wie Würmer, Trojaner und Viren gewappnet zu sein. Trojaner im System spüren Passwörter und die e-Mail-Adresse auf und geben diese Daten unbemerkt an die Verbrecher weiter. Würmer verbreiten sich über das Internet, an so einen Wurm kommt man schneller als man denkt, denn man braucht nur eine Onlineverbindung herstellen und schon ist es geschehen. Phishing ist ein sehr lohnendes “Geschäft” für die Verbrecher, denn diese senden Emails um an Ihre persönlichen Daten heran zu kommen.

So gehen die Verbrecher vor.

Man nehme eine bekannte Homepage einer großen bekannten Firma und baut einen Newsletter nach, diesen versendet man an die Opfer, mit einem gefälschten Link wird das Opfer, auf eine gefälschte Homepage des bekannten Unternehmens geleitet. Auf dieser gefälschten Homepage, sieht das Opfer die fast perfekte Kopie der originalen Homepage. Gibt das Betrugsopfer nun die eigenen persönlichen Daten ein, bzw. führt die von den Verbrechern gewünschte Aktion aus, z.B. das ausfüllen von Fomularen, die Login-Daten abfragen, so haben die Verbrecher diese Daten und können sich auf der echten Homepage an Ihrem Account zu schaffen machen. Die Verbrecher werden dort Ihre Daten verändern, sodas von den Verbrechern bestellte Ware nicht zu Ihnen geliefert wird, sondern an eine fremde Adresse. Anschliessend werden die Verbrecher das Passwort und ggf. die Email-Adresse ändern, damit Sie von diesem nichts mitbekommen. Die Überraschung werden Sie erst später zu spüren bekommen, wenn es aer leider schon zu spät ist. Rechnungen und Mahnungen werden Ihnen zugeschickt und Sie werden sich fragen, da Sie nichts bestellt haben, ob da nicht ein Versehen beim Verkäufer vorliegt. Informieren Sie das Unternehmen und erstatten Sie sofort bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt.

Deshalb schützen Sie Ihren Computer, Ihr Smartphone und somit sich selbst vor den gefährlichen Betrügern aus dem Internet. Nutzen Sie immer aktuelle Sicherheitssoftware und vergessen Sie die kostenlosen Sicherheitsprogramme, investieren Sie lieber in die Sicherheit, als in die Verbrecher.

Gerade jetzt, in der Vorweihnachtszeit suchen viele Menschen im Internet nach günstigen Produkten und bestellen online, kann man nicht vorsichtig genug sein. Auf einer unscheinbaren Homepage kann sich auch ein böser Trojaner verstecken. Unseriöse Shops zielen auf die Daten der Besteller ab und nutzen diese oder verkaufen die Daten an Kriminelle. Diese nutzen Ihre Daten und davor können Sie sich nur schützen, wenn Sie wissen, wie Kriminelle im Internet vorgehen. Nur wer die Tricks kennt, kann sich selbst davor schützen.

Ich nutze Kaspersky seit Jahren
Ich nutze selbst die Kaspersky Suite seit Jahren und somit wurde ich frühzeitig vor Bösem bewahrt und kann mir sicher sein, besser geschützt im Internet unterwegs zu sein, als viele andere User.
Auf der Facebook Fanpage von Kaspersky hatte ich vor kurzem nachgefragt, ob es denn möglich sei, bei einer 2er-Lizenz auch eine für das Smartphone zu nutzen. Die Antwort von Kaspersky darauf war, das es derzeit leider nicht möglich ist. Aber nun zur Weihnachtszeit hat sich Kaspersky diese tolle Aktion einfallen lassen, wer sich jetzt im Dezember die Software kauft, der bekommt neben 20% Rabatt auch noch eine Suite für das Smartphone kostenlos dazu. Na, war meine Frage der Anstoß zu dieser tollen Aktion? Wenn ja, dann macht es wirklich Sinn bei Kaspersky auf der Fanpage ein paar Fragen zu stellen. Für neue Denkanstöße und Kundenwünsche ist, wie ich feststellen konnte, Kaspersky sehr offen und überaus kundenfreundlich.

Mein Tipp: Investieren Sie in Ihre Sicherheit und wählen Sie die Kaspersky Internet Security 2012
Die in der Software enthaltene virtuelle Tastatur verhindert, das die Eingaben gerade beim Online-Banking oder Online-Shopping von Keyloggern aufgezeichnet werden. Ein weiteres Plus ist das der Browser in einer sicheren Umgebung aufgerufen werden kann, es erscheint ein Rahmen um den Browser und Ihre Aktivitäten sind von anderen im Internet nicht sichtbar. Außerdem gibt es eine Kindersicherung. Ich hatte bereits andere Sicherheitssoftware installiert, nachdem aber mein Computer sowas von langsam wurde und dieser Internetseiten und Popups aufrief, die nicht auf der Seite zu erwarten waren, habe ich damals meine alte Software durch Kaspersky ersetzt und siehe da, ich hatte Viren und sogar Trojaner drauf, die die andere Suite nicht erkannt hatte. Somit war mein Computer löschrig wie ein Käse.

Das Weihnachtsspecial von Kaspersky fällt dieses Jahr wieder sehr üppig aus!
Im Dezember ist jede Kaspersky Abo-Software um 20% reduziert, außerdem gibt es bei Kauf eines solchen Produktes eine Kaspersky Mobile Security im Wert von 24,95 EUR gratis dazu.
Gutscheincode: 5EURAM1211

Gefährliche Handys mit Android – Schwachstellen und Sicherheitslücken

Das Sicherheits-Unternehmen Bit9 hat die Sicherheit von Smartphones untersucht. Bemängelt werden vor allem die zu langen Update-Zyklen. Im Negativ-Ranking belegen Android-Smartphones die ersten 12 Plätze.

Bit9 hat in einem Bericht The Most Vulnerable Smartphones of 2011 (PDF-Datei) die am weitesten verbreiteten Android-Smartphone-Modelle untersucht. In den USA bringen es das Samsung Galaxy S und S2 jeweils auf einen Marktanteil von etwa 9 Prozent und liegen damit vor allen anderen Geräten. Darauf folgen dann das HTC Evo 4G, HTC Desire und HTC Desire HD und weitere Geräte von Motorola, Sony-Ericsson, LG und anderen.

Bit9 hat untersucht, mit welcher Android-Version die Geräte beim Verkauf ausgestattet sind, beziehungsweise welche Updates zur Verfügung stehen. Auf fast 44 Prozent der Geräte laufen die relativ aktuellen Android-Versionen 2.3.3 bis 2.3.7. Android 2.2 bringt es auf etwa 40 Prozent und Android 2.1 auf 10,7 Prozent. Auf insgesamt 4,7 Prozent der Geräte ist eine Version älter als 2.1 installiert. Auf Basis der bekannten Fehler älterer Android-Versionen wurde dann die Sicherheit der Smartphones bewertet. Daraus ergibt sich folgende Reihenfolge:

1 Samsung Galaxy Mini
2 HTC Desire
3 Sony Ericcson Xperia X10
4 Sanyo Zio
5 HTC Wildfire
6 Samsung Epic 4G
7 LG Optimus S
8 Samsung Galaxy S
9 Motorola Droid X
10 LG Optimus One
11 Motorola Droid 2
12 HTC Evo 4G

Das Samsung Galaxy Mini weist die meisten Schwachstellen auf und steht daher auf Platz 1. Außerhalb der Konkurrenz hat Bit9 noch Apples iPhone untersucht und dem iPhone 4 (und älteren Modellen) den Ehrenplatz 13 in der Negativliste zugewiesen.

Welche Sicherheitsrisiken bestehen tatsächlich
Die Bit9-Untersuchung zeigt vor allem ein schlechtes Bild der Update-Politik der Smartphone-Hersteller. Entweder es gibt für die älteren Android-Modelle überhaupt keine Updates mehr oder nur mit großer Verspätung. Außerdem erfolgen die Updates nicht automatisch sondern erfordern komplizierte Umwege über auf dem PC installierte Software. Apples iOS wird dagegen seit der Version 5 „over-the-air“ mit Updates versorgt, also direkt über das Gerät.

Doch wie hoch ist das Sicherheitsrisiko bei Android tatsächlich? Bit9 wertet hier die Statistiken von nvd.nist.gov aus. Dabei ist es nicht einfach herauszufinden, welche Bedrohungen das Android-Betriebssystem direkt betreffen. Im Zeitraum von 2009 bis 2011 kommt Bit9 auf insgesamt nur vier ernsthafte Fehler. Bei iOS sind es dagegen 67. Die meisten Sicherheitslücken betreffen Java und Flash, was sich auch unmittelbar auf die Sicherheit der Android-Smartphones auswirkt. Flash wird aber unabhängig von der installierten Android-Version aktualisiert und steht für Android 2.2 bis 3.2 zur Verfügung.

Bleiben also noch die installierten Apps. Im Android Market sind immer wieder Programme aufgetaucht, die ein Sicherheitsrisiko darstellen. Aber auch iOS bleibt davon nicht verschont (siehe: Ernste Sicherheitslücke in iOS). Auch das beste Betriebssystem kann nicht davor schützen, wenn ein Benutzer sich selbst Schadsoftware installiert. Aufgrund der Offenheit des Systems ist Android hier allerdings mehr gefährdet als Apples iOS.

„Es gibt keine Software ohne Fehler. Jede Software hat Schwachstellen und mit der Zeit werden diese entdeckt und behoben“, heißt es im Bit9-Bericht. Es wäre allerdings wünschenswert, wenn Updates zeitnah nach der Entdeckung einer Sicherheitslücke veröffentlicht würden und die Benutzer auch älterer Geräte diese ohne großen Aufwand installieren können. Hier haben die Hersteller aller Smartphones und Betriebssysteme noch viel Arbeit vor sich.

 

Quelle: http://www.com-magazin.de/sicherheit/news/detail/artikel/die-top-12-der-gefaehrlichsten-smartphones.html

 

Endlich wird das mal öffentlich bestätigt. Viele der genutzten Smartphones sind mit veralteten Android-Versionen ausgestattet. Die Hersteller lehnen eine Aktualisierung der älteren Geräte ab. Dennoch befinden sich viele solcher “älteren” Smartphones im Umlauf. Gerade ältere Smartphones (Modelle seit über 1 – 2 Jahren auf dem Markt) sind mit bekannten Sicherheitslücken ausgestattet. Die Hersteller (z.B. LG – GT540) bieten keine Updates an. Auch hier sollten die Hersteller einmal überlegen, ob sich ein Kunde, der ein älteres aber neues Gerät gekauft hat, in Zukunft noch einmal ein Smartphone eines Herstellers kauft, der die Aktualisierung der Software schwer vernachlässigt und den Kunden somit unnötigen Gefahren aussetzt. Ich sehe darin einen Mangel des Produktes, denn schliesslich hat man ein Gerät inklusive des Android-Betriebssystems gekauft.

Der Gesetzgeber muß das regeln!

Der Ruf nach gesetzlicher Regelung wird bei vielen Kunden immer lauter – sind es doch die Kunden, die durch die Tatenlösigkeit der Hersteller in unbekannte Gefahrenzonen gelangen. Ein Virenschutzpaket kann auch bei einer Sicherheitslücke im Betriebsysytem, nicht vor unerkannten Angriffen von außen, geschützt werden (Aussage von Kasperky). Ein kostenpflichtiger Update-Service für Aktualisierungen der Android-Versionen dürfte vielen Kunden lieber sein, als ein Neukauf eines anderen Smartphones, an das man sich erst wieder gewöhnen muß. Umständlich wird es bei einem Neukauf eines Smartphones für viele, wenn es darum geht die bereits installierten und auch gekauften Apps auf das neue Smartphone zu übertragen, falls dies teilweise überhaupt möglich ist.