Achtung Offertenbetrug der ZDV – Zentrales Datenverzeichnis – ergaunert fast 250.000 Euro

09.03.2012 von  
Abgelegt unter Allgemein, Betrug, Neues und Aktuelles

ZDV – Zentrales Datenverzeichnis www.zentrales-datenverzeichnis.de  dessen Inhaber ein gewisser Mirko Streuber, *31.05.1984, Gustav-Stresemann-Ring 1, in 65189 Wiesbaden ist, versendet an Firmen ein teures Angebot (Offerte) für einen nutzlosen aber teuren Eintrag in sein billg Verzeichnis, welches mit dem kostenlosen CMS Joomla erstellt wurde. Die Unternehmen, die sich dort eintragen lassen wollen, erhalten nur eine Abschrift der Daten, die im Branchenanzeiger eröffentlicht wurden. Nach dem Prinzip Copy und Paste, sollen die abgezockten Unternehmer, falls diese auf den Offertenbetrug hereinfallen, satte 527,17 Euro bezahlen.

 

Wieviele Unternehmer haben bereits bezahlt?
Datenbestand vom 09.03.2012:
474 Unternehmer
sind bereits auf den Offenbetrug des Mirko Steuber hereingefallen und haben bereits gezahlt.

Macht rechnerisch 474 Einträge * 527,17 EUR = 249.878,58 EUR

Das ist eine Menge, schnell und einfach verdientes Geld, was Mirco Steuber durch ehrliche Arbeit wohl nicht so schnell verdient hätte. Dafür ist Ihm die Wut vieler abgezockter Unternehmer gewiss.

 

Zahlen Sie nicht, denn es ist nur ein Angebot und nicht mal eine Rechnung, obwohl diese wie ein amtliches Schreiben wirkt.
Mich erreichte von einer aufmerksamen Unternehmerin, eine Email mit der an sie adressierten Offerte (Angebot) der ZDV – Zentrales Datenverzeichnis, welches Ihnen hier zum besseren Verständnis in grafischer Form zur Verfügung gestellt wird. Allerdings sind die Daten zum Schutz der Unternehmerin, von mir unkenntlich gemacht und schwarz eingefäbt worden. Die Daten in der Offerte beinhalten den Namen der Geschäftsführer, sowie die Anschrift und das Geburtsdatum. Genau diese Daten werden in dem ZDV allen zugänglich gemacht und veröffentlicht. Wer mag es schon, wenn jeder das Geburtsdatum der Geschäftsführer weiß? Es lebe der Datenschutz.

Offertenbetrug ZDV - Zentrales Datenverzeichnis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie ich aus eigens erlebter Erfahrung weiß, gibt es Polzeidienststellen in unserem Land, dessen Beamte es ablehnen, eine Strafanzeige gegen den Offertenbetrüger aufzunehmen. Bestehen Sie darauf, das Ihre Anzeige aufgenommen wird, denn ein Polizeibeamter ist kein Richter. Sowie mir bekannt ist, entscheidet ein Richter an einem Gericht und kein Polizeibeamter auf einem Polizeirevier, ob es sich dabei um einen Straftatbestand handelt oder nicht.

Das Angebot in der Form wie es aufgemacht ist, ist bereits vom BGH verboten und deswegen liegt auch in diesem Fall ein Betrugsversuch vor.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter http://www.raubwirtschaft.info/go/b2b/a01-adressbuchverlage/firmeninfo/220-rechnungsaehnlich/220-zdv-wiesbaden.htm

Bankkonto des Betrügers sperren lassen!
Wäre es nicht gut, das zu unrecht bereits bezahlte Geld wieder zurück zu erhalten?
Oder die Gelder die andere Betrugsopfer bereits bezahlt haben, nicht in die Hände der Betrüger fallen zu lassen?
Hier gibt es Muster, wie Sie die Bank von den miesen Machenschaften der Betrüger und Abzocker in Kenntniss setzen.
http://www.raubwirtschaft.info/go/b2b/gegenwehr/muster-konto-sperren.html

 

Schon gezahlt?
Wer bereits bezahlt haben sollte, weil er die Offerte (Angebot) nicht richtig gelesen hat, sollte sich Hilfe bei einem Rechtsanwalt holen. Das  kostet weniger, als man denkt und liegt unter der Summe der Offerte. Manche Unternehmer sind gerade nach einer Gründung eines Unternehmens sehr gestreßt und erhalten gerade zu den Gründungszeiten der Firma, eine Menge an amtlichen Bescheiden, die bezahlt werden müssen. Da ist es dem einen oder anderen Unternehmer oder dem Mitarbeiter in der Rechnungsprüfung schon passiert, das die Offerte für ein amtliches Schreiben gehalten wurde und daher wurde das Angebot einfach bezahlt. Wie gesagt, es handelt sich in diesem Fall um eine Offerte, also ein freibleibendes Angebot von einem Offertenbetrüger, das Sie einfach ignorieren und auf keinen Fall bezahlen sollen. Möglicherweise erhalten Sie aber von dem Offertenbetrüger noch weitere Angebote, die einen abgewandelten Text haben, lassen Sie sich nicht beirren und lesen Sie das, was Sie bezahlen oder unterschreiben sollen aufmerksam und gewissenhaft.

 

Woher hat der Offertenbetrüger die Daten meines Unternehmens?
Aus dem www.branchenanzeiger-verlag.de , dessen Herausgeber das Bundesministerium der Justiz ist. Zu jedem Unternehmen z.B. bei Gründung eines Unternehmen oder Änderung der Gesellschaftform, werden dort die amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht. Unter anderem werden im Branchenanzeiger die Jahresabschlüsse (Bilanzen) sämtlicher Unternehmen bekanntgegeben. Diese Bekanntmachungen sind von jederman einsehbar und sollen über die Unternehmen informieren.

 

Wichtige Mitteilung

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

die Veröffentlichungen im Bundesanzeiger und in den amtlichen Beilagen zum Bundesanzeiger werden in vielfältiger Weise ausgewertet und genutzt.

Die Auswertung ist erlaubt.

Immer häufiger erhalten Firmen und Institutionen nun “Angebote”, deren Grundlage vorher im Bundesanzeiger gedruckte Bekanntmachungen über die jeweiligen Firmen bzw. Institutionen sind. Angeboten werden unter anderem “die Registrierung” der Daten und der “Abruf” aller “registrierten Daten”. Für die Aufnahme in ein solches Register und für das Recht zum Abruf der Daten wird die Zahlung eines Betrages gefordert, der die Veröffentlichungsentgelte im Bundesanzeiger zum Teil weit überschreitet.

Unabhängig von der Höhe der Gebühr ist darauf hinzuweisen, dass die bloße Aufnahme in ein solches Register ohne Einverständnis des Betroffenen bzw. ohne Annahme des “Angebots” keinerlei Entgelt- oder Gebührenanspruch auslöst.

Die derzeit hier bekannten Anbieter solcher “Leistungen” finden Sie weiter unten.

Wir weisen darauf hin, dass diese Angebote nicht im Auftrag der Bundesanzeiger Verlagsges.mbH. gemacht werden.

Die Ablehnung der Angebote hat keine Auswirkung auf eine Rechtswirkung der vorangegangenen Veröffentlichung.

Quelle: http://www.bundesanzeigerverlag.de/evidenzzentrale/bundesanzeiger-papierausgabe/veroeffentlichungsangebote.html
dort finden Sie auch alle alphabetisch aufgeführten Unternehmen und Offertenbetrüger, die die Daten des Bundesanzeigers für sich auswerten und ausnutzen, um Ihnen, den Unternehmern aus den aktuellen Bekanntmachungen, Offerten (Angebote) für sinnlose und teure Einträge verkaufen wollen. Sparen Sie sich das Geld für solche sinnlosen Branchenbücher. Jeder Offertenbetrüger verdient sich eine goldene Nase und die “Arbeit” die von den Abzockern geleistet wird, dauert weniger als ein paar Minuten. Zählen Sie mal alle Offertenbetrüger, Branchenbücher und Abzockseiten einmal zusammen, die nur durch das Abgreifen Ihrer Firmendaten aus dem Bundesanzeiger Geld verdienen, verdienen ist in solchen Fällen kaum die richtige Bezeichnung, sondern die Bezeichnung erschleichen und abkassieren, trifft es wohl eher.

ZDV – Zentrales Datenverzeichnis

Anschrift
Gustav-Stresemann-Ring 1, 65189  Wiesbaden
Amtsgericht AG Wiesbaden HRA  9632
Inhaber Streuber, Mirko, Alzey,  *31.05.1984

Bankverbindungen der ZDV:

März 2012
Allianz Bank
BLZ: 70035000
Konto-Nr.: 8816492600

Januar 2011
Commerzbank
BLZ 51040038
KTO 719992000

November 2011
Deutsche Bank
BLZ 51070024
KTO 342173200

 

Im Blog von Internetwerk.info berichtete man bereits über den Offertenbetrüger Mirco Streuber.

http://www.internetwerk.info/2011/12/20/betrug-zdv-zentrales-datenverzeichnis-wiesbaden-mirko-streuber/

Viele geplagte Unternehmer finden im Blog Internetwerk.info Gehör und sprechen sich gegenseitig Mut zur Anzeige zu.
Diesem kann ich nur zustimmen, scheuen Sie sich nicht Anzeige zu erstatten.

Siehe auch: http://www.web2select.de/blog/blacklist-branchenbuch

 

Computer Bild deckt Millionenbetrug mit unautorisierten Abbuchungen auf. Betroffen sind ca. 85000 Opfer in Deutschland mit insgesamt 1,7 Millionen Euro

20.02.2012 von  
Abgelegt unter Allgemein, Betrug, Neues und Aktuelles

Computer-Bild deckt Betrug auf. Ein User hat im Forum von Computer-Bild auf den Betrug hingewiesen und so tatkräftig dazu beigetragen den Betrug aufzudecken. Der Betrug stellt sich als Millionenbetrug heraus. Die Commerzbank hat diesmal löblich reagiert, als der Bank aufviel das ausgewöhnlich viele Rücklastschriften folgten. Nur dadurch das die Opfer handelten und das Geld zurück buchten, konnte dies der Commerzbank überhaupt erst auffallen.

 

Was mit einem Eintrag im COMPUTER BILD-Forum begann, entpuppte sich schnell als breit angelegte Betrugsmasche. Immer mehr Opfer berichten von unberechtigten Abbuchungen von Petrus Egidius Knabben unter dem Vermerk „Mobile App“.

Lastschrift für „Mobile App“
Am Freitag, den 17. Februar, gab es die erste Beschwerde im COMPUTER BILD-Forum. Ein Nutzer meldete, dass ihm ungerechtfertigt Geld vom Konto abgebucht wurde. Schnell war klar: Die zweifache Abbuchung von 19,95 Euro unter dem Vermerk „Mobile App“ ist kein Einzelfall. Im Forum meldeten sich immer mehr Opfer, einige nicht mal im Besitz eines Smartphones! Der logische Schluss: Hier sind Betrüger am Werk. Bei der Polizei Lingen häufen sich seitdem die Strafanzeigen. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ist eingeschaltet.

Bank alarmiert Staatsanwaltschaft
COMPUTER BILD hakte nach, fragte bei der Staatsanwaltschaft nach. Das ist der Stand der Dinge: Seit dem 14. Februar 2012 registrierte die Commerzbank Lingen Rückbuchungsaufträge für Lastschriften in Höhe von 19,95 oder 28,06 Euro. Betroffen war in jedem Fall das Konto des Niederländers Petrus Egidius Knabben. Die Bank informierte daraufhin am 17. Februar die Staatsanwaltschaft, die mittlerweile das Konto beschlagnahmte. Guthaben zum Zeitpunkt der Beschlagnahme: rund 1,7 Millionen Euro. Eine Sonderabteilung der Commerzbank in Bremen ist mit weiteren Untersuchungen befasst.

So viel steht auch fest: Herr Knabben ist Geschäftsführer der Firma namens Arthur & Anderson mit Sitz in Lingen. Das bestätigte auch eine Mitarbeiterin des Unternehmens telefonisch gegenüber COMPUTER BILD. Laut Staatsanwaltschaft gibt es aber unter der angegebenen Adresse keine Geschäftsräume; es handelt sich also um eine sogenannte Briefkastenfirma. Witzig: Neben dem Gebäude, in dem die Firma sitzt, befindet sich das Gefängnis Lingen.

Woher stammen die Kontodaten?
Wie Herr Knabben an die Kontodaten der Betroffenen gelangt ist, steht noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft steht erst am Anfang ihrer Ermittlungen. Einträge im Forum deuten allerdings darauf hin, dass es sich um ältere Daten handelt. Bei einigen Frauen wurde unter dem Mädchennamen abgebucht, bei anderen stammt die auf der Lastschrift verwendete Konstellation aus dem Jahr 2007.

Wer ist Petrus Egidius Knabben?
Wer sich im Internet auf die Suche nach Petrus Egidius Knabben begibt, wird schnell fündig. Der Geschäftsmann präsentiert sich und seine Firma in zahlreichen YouTube-Videos. Allerdings gibt es auch eine niederländische Seite, auf der es um die dubiosen Machenschaften von Knabben geht.

Was kann ich jetzt tun?
Kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge. Legen Sie gegebenenfalls bei Ihrer Bank Widerspruch gegen eine unautorisierte Lastschrift ein und lassen Sie die Summe zurückbuchen (in diesem Fall gilt ein Frist von 13 Monaten). In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück werden Rücklastschriften von diesem Konto zu Gunsten von geschädigten Personen ausdrücklich zugelassen. Für Nachfragen von Geschädigten hat die Polizei in Lingen eine Hotline unter der Telefonnummer 0591-87400 (Anrufbeantworter) eingerichtet. (mh/rs)

Quelle: http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Sicherheit-Lastschrift-Abbuchungen-Petrus-Egidius-Knabben-Lingen-Betrug-7324725.html

 

 

Tipp: Jeder Betroffene, dem Geld vom Konto abgebucht wurde, sollte dieses zurückbuchen lassen. Wichig ist, das man den Betrüger nicht davonkommen läßt und Strafanzeige gegen den Betrüger bei der Polizei erstattet. Je mehr Anzeigen die Betrugsopfer erstatten, desto höher sollte die Strafe für den Betrüger ausgehen. So kann nun jeder Betroffene dazu beitragen, das den Betrügern ordentliche Strafen erwarten werden und so hoffentlich die Zahl der Betrüger weiter schrumpft.

Überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge.
Die Abbuchung beträgt 19,95 Euro, der Empfänger des Geldes lautet Petrus Egidius Knabben.

Die Abbuchungen sind am 17. Februar 2012 ohne die Erlaubnis der Kontoinhaber erfolgt.

 

Update:

Weitere Hintergrundinformationen zu diesem Betrugsfall finden Sie auf http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1329291167438&calledPageId=987490165154