Marode Leitungen der Deutschen Telekom AG sorgen für Ausfälle und Ärger bei 1und1 Kunden (gelöst)

Mit 1&1 kein Telefon und kein Internet verfügbar? Wer ein Problem mit seinem Internet-Anschluss hat, meldet dieses Problem seinem Provider, damit das Problem behoben werden kann. Pech, wenn DSL-Provider und Netzbetreiber unterschiedliche Unternehmen sind.

 

Vereinbarte Techniker-Termine: 6
Erfüllte Techniker-Termine: 4
Ausstehende Techniker-Termine: 0

Hardware: 1x neue TAE-Dose installiert, 1x Router-Austausch (Austausch durch 1&1)

 

Der Provider (1und1) meldet die Störung dem Netzbetreiber (Deutsche Telekom AG), diese muss der Störung auf den Grund gehen und diesen beseitigen. Um den Fehler ausfindig zu machen, schickt die DTAG einen Techniker zum 1und1-Kunden (hier wird deutlich, das 1und1-Kunden durch die Telekom stark benachteiligt sind), denn irgendwie scheint die Kommunikation zwischen den beiden Unternehmen nicht sonderlich zu funktionieren. Als betroffener Kunde erhält man den Eindruck, das zwischen 1und1 und DTAG, stille Post gespielt wird.

 

Jeder Haushalt in Deutschland hat das Recht auf einen funktionierenden Telefonanschluss, allerdings besteht diese Grundversorgung nur, wenn der Anschlussinhaber ein Kunde der DTAG ist.
Bundesnetzagentur: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1932/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/WeitereThemen/GrundversorgungmitTeilnehmeranschluessen/GrundversorgungMitTeilnehmeranschluessen-node.html

Kunden von 1und1, Vodafone und O2 haben keine gesetzlichen Anspruch aus diese Grundversorgung. Hier besteht schon per Gesetz die Unterscheidung und Benachteiligung zwischen Reseller-Kunde und DTAG-Kunde.

 

Nun, seit dem 04.03.2014 treten tägliche Totalausfälle an der Leitung auf. Diese Ausfälle dauern zwischen 8 und 15 Stunden täglich. Bei Auftreten der Störung wurde 1und1 informiert und gab dies der DTAG umgehend bekannt. Daraufhin rief die DTAG den Kunden an und vereinbarte bereits für den nächsten Tag einen Techniker-Termin mit dem Kunden. Leider ist der Techniker zum vereinbarten Termin nicht erschienen.

1. Es musste ein neuer Termin, diesmal mit 1und1 vereinbart werden. Der Techniker kam nach 4 Tagen (Freitag) pünktlich zum vereinbarten Termin und prüfte die Leitung an der TAE-Dose. Da zu diesem Zeitpunkt aber die Leitung funktionierte, tauschte der Techniker vorsorglich die TAE-Dose aus und sagte, das der Fehler nun nicht mehr auftreten würde. Zu diesem Zeitpunkt wirkten sich die Ausfälle allerdings zwischen 11:30 Uhr und 23:00 Uhr täglich aus. Der Techniker, der um 10:40 Uhr die TAE-Dose auswechselte, wurde aber von Kunden darauf aufmerksam gemacht, das die Störungen in den besagten Zeiten auftreten. Der Techniker war überzeugt, das der Grund nur die TAE-Dose sei, wollte sich gegen 13 Uhr telefonisch melden, um zu erfahren ob ein erneuter Ausfall eingetreten war. Der Techniker meldete sich natürlich nicht, obwohl er die Mobilfunknummer des Kunden, wie er selbst betonte, vorliegen hatte.

 

2. Ein neuer Techniker-Termin war wieder nötig, der für den folgenden Dienstag vereinbart wurde. Auch diesmal trat die Störung nicht auf, während der Telekom-Techniker vor Ort die Leitung an der TAE-Dose prüfte. Er tippte auf einen Defekt am Router, weil die Störungen nach einem bestimmten Zeitmuster auftraten. Der Techniker meldete die Störung an die DTAG als behoben. Mit diesen Informationen, wurde von 1und1 der Versandt eines neuen Routers an den Kunden eingeleitet. Als der neue Router am Anschluss installiert wurde, es bestand gerade wieder ein Totalausfall des Anschlusses, konnte von Kunden festgestellt werden, das es nicht am Router liegen kann, da auch der neue Router (Fritzbox) keine DSL-Signale erhielt. Blinken der DSL-/Info-Leuchte an der Fritzbox.

 

3. Jetzt war klar, der Router ist nicht das Problem für die nun seit 3 Wochen existierenden Störungen. 1und1 reklamierte erneut bei der Deutschen Telekom AG die Behebung der Störung. Wie sollte es anders sein, es musste ein neuer Technikertermin vereinbart werden. Dieser erschien am 25.03.2014 um 14:35 Uhr und auf den ersten Blick, sah der Techniker, das diesmal (endlich) auch die DSL-Infolampe blinkte. Die Messung des Technikers ergab, keine DSL-Verbindung. So machte sich der Techniker auf den Weg in den Keller, prüfte dort, anschließend am Anschlusskasten, der sich an der Außenwand des Hauses befindet. An beiden Stellen ist das aufgelegte Signal an der TAE-Dose zu hören, die Leitung im Haus ist also in Ordnung. Dann machte sich der Techniker zum Schaltkasten in ca. 100 Meter auf den Weg. Der Telekom-Schaltkasten befindet sich auf der anderen  Straßenseite, führt unter der Strasse zu einem Haus und geht von dort an weiteren Häusern vorbei zum Haus des betroffenen Kunden. Der Port im Telekom-Kasten ist in Ordnung, aber die Leitung, welche unter der Erde verläuft ist defekt. Der Grund könnte sein, das das Leitungskabel viele Jahrzehnte als sein kann und durch Witterungseinflüsse und Erdbewegungen beschädigt worden sein könnte. Der Fehler der war nun endlich lokalisiert. Um diesen Leitungsfehler zu beheben sind allerdings größere Arbeiten nötig. Die Leitung im Boden muss durch den Bautrupp der Telekom freigelegt und repariert werden.

 

4. Nur zwei Tage später klingelt es beim Kunden an der Türe, ein Telekom-Techniker steht unten im Hausflur und schreit hoch, er sei von der Telekom und müsse mal eben in den Keller. Gut denkt sich der Kunde, das ging da blitzschnell, das dem Problem seitens der DTAG angegangen wird. Gerade aber in diesem Moment, besteht eine Internetverbindung (wir erinnern uns, die Störungen treten zu gewissen Zeiten täglich auf), das DSL-Lämpchen am Router leuchtet, plötzlich blinkt es und nach ca. 2 Minuten leuchtet es wieder. OK, denkt sich der Kunde, dann wird es jetzt vielleicht doch wieder einwandfrei funktionieren. Man ist ja die vielen unterschiedlichen Prognosen der Telekom mittlerweile gewohnt und es war evtl. doch ein anderer Fehler. Der Telekom-Techniker, mit dem übrigens kein Termin zuvor vereinbart war, wurde aber an diesem Tag, weder nochmal gesehen oder gehört. Der Bautrupp teilte der DTAG mit, der Fehler ist behoben, die Leitung funktioniert ordnungsgemäß.

 

5. Am nächsten Tag meldete sich 1und1 beim Kunden und teilte mit, man habe erneute Verbindungsausfälle festgestellt. Wie die DTAG der 1und1 mitteilte, war am Vortag der Bautrupp vor Ort. Der Kunde fällt aus allen Wolken, als er erfährt, das dieser eine Techniker einen ganzen Bautrupp darstellen soll. Man hatte ja nichts weiter getan, als im Keller das Kabel gekitzelt und da zu dem Zeitpunkt die Störung nicht vorhanden war, wir erinnern uns, die Störung tritt zu gewissen Uhrzeiten auf und der “Bautrupp”-Techniker war einfach zu früh vor Ort. Also, konnte er die Störung überhaupt nicht erkennen, was 2 Tage zuvor von dem anderen sehr motivierten und engagierten Techniker eindeutig identifiziert werden konnte. Was noch zu erwähnen ist, zwischen Kunde und 1und1 besteht mittlerweile ein ausgiebiger täglich mehrfacher telefonischer Kontakt. 1und1 beteuert, das man sich um die Störung kümmert und alle Informationen an den Netzbetreiber (Deutsche Telekom AG) weiter gibt. Rückmelden durch die DTAG kommen aber auch oftmals nicht automatisch, sondern müssen durch die 1und1 auf Nachdruck telefonisch von der DTAG abverlangt werden.

 

6. Erneute Reklamation der Störungsbeseitigung durch 1und1 an die Deutsche Telekom AG. Der Bautrupp der DTAG war scheinbar der Meinung, das sich die marode Leitung durch “Handauflegen”, ab- und wieder an klemmen der Kabelkontakte im Keller repariert wäre, was wohl nicht so richtig funktionieren wollte. Dieser Versuch einer Instandsetzung einer defekten Leitung durch den “Bautrupp” war also gänzlich gescheitert, dennoch erfolgte die Meldung an die Telekom, alles in Ordnung. Schaut sich der Bautrupp nicht das Protokoll des vorherigen Technikers an?

 

7. Neuer Termin für einen Techniker vor Ort. 1und1 rief den Kunden an und wollte einen neuen Techniker-Termin vereinbaren. Nun reicht es doch wohl mit diesen unsinnigen Besuchen durch die Telekom-Techniker, dachte sich der Kunde und merkte an, das die Ursache der Störung bereits am 25.03.2014 durch den Telekom-Techniker lokalisiert sei und sich die Telekom auf dessen Protokoll berufen solle, damit die Störung endgültig abgestellt und beseitigt wird. Dazu muss, wie der Techniker am 25.03.2014 sagte, das Leitungskabel in der Erde repariert oder erneuert werden, dazu sind Bauarbeiten nötig. Welche Ursachen, möchte ein weiterer Techniker denn nun noch finden, wenn man dem identifizierten Fehler nicht erst mal mit einem Bagger zu Leibe rückt?

Bei jedem Anruf mit der 1und1 musste der Kunde erneut die bestehenden Probleme schildern, erklären, was die Techniker gemacht haben oder besser nicht gemacht haben. Wie und wann sich die Störung bemerkbar macht. Und täglich grüßt das Murmeltier – aber kein Gedanke an eine baldige Entstörung und Reparatur der Telekom eigenen Leitungen. Es entsteht der Verdacht, das sich die Deutsche Telekom AG aus der Verantwortung ziehen möchte, die hohen Kosten zu tätigen und die Leitung instand zu setzen.

 

8. Samstag: 29.03.2014

Der Plan: Nachfrage durch 1und1 an die Telekom, wie nun weiter vorgegangen wird, wann und ob der Leitungsfehler behoben wird.

Überlegung: Wird 1und1 dem Kunden nun auf gestriger Nachfrage einen Surfstick kostenfrei zur Verfügung stellen oder lohnt sich der Versand des Surfstick nicht, da der Fehler schon in wenigen Tagen gänzlich und abschließend behoben sein wird?

Sonderkündigung durch den Kunden: 1und1 wurde bereits vom Kunden schriftlich in Verzug gesetzt. Kunde besteht auf Erfüllung des Vertrages durch 1und1. Frist zur Lösung ist bereits verstrichen.

 

Nachtrag: 1und1 sendet kostenfreien Surfstick für die Dauer von 4 Wochen zu.

Anruf der Deutschen Telekom AG am 29.03.2014 um 19:49 Uhr: Weil noch immer Systemabbrüche bestehen, ist ein erneuter Termin für einen Techniker vor Ort notwendig, sagt die DTAG. Auf Nachfrage des Kunden, warum nicht das Prüfprotoll des Technikers vom 25.03.2014, welcher den Leitungsfehler ausfindet gemacht hat, herangezogen wird, antwortete die DTAG, das kein Prüfprotokoll vom 25.03.2014 vorliegen würde.

Es liegt kein Bericht vom 25.03.2014 des Technikers vor? Warum war denn dann ein Techniker überhaupt vor Ort, wenn dies nicht nachgehalten wird? Dazu konnte man seitens der DTAG keine Antwort geben.

Der Bautrupp der am 27.03.2014 (ohne vorherige Absprache) vor Ort kurz im Keller war. Hat keinerlei Arbeiten verrichtet, so die Aussage der DTAG.

Ein neuer Termin (der Vierte) für den Techniker der Deutschen Telekom AG wurde für den 31.03.2014 zwischen 14 Uhr und 20 Uhr vereinbart.

Die Leitung ist seit Samstag den 29.03.2014 um 07:00 Uhr komplett ausgefallen (tot). Zuvor waren ja noch nächtliche Verbindungen ins Internet möglich, plötzlich funktioniert nichts mehr. Ein Indiz dafür, das es, wie der Techniker bereits am 25.03.2014 durch mehrere Messungen feststellte, die Leitung, welche in der Erde verläuft, defekt ist. Bei Wärme dehnt sich das Kabel aus und verhindert so ein Zustandekommen der nötigen Verbindung, was zum Ausfall von DSL und VOIP führt.

 

9.  Der 4. Besuch eines Telekom Technikers am 31.03.2014 (Wurde von der DTAG nicht eingehalten!)

Vierter Techniker-Termin zwischen 14:00 und 20:00 Uhr. (direkte Terminabsprache zwischen DTAG und Anschlussnehmer)

Wird ein Techniker der Deutschen Telekom AG wie vereinbart erscheinen und die Leitungsstörung (defektes Erdkabel) erneut feststellen oder werden abermals andere Gründe, wie in den letzten Wochen, für den nun mittlerweile 100% defekten Anschluss (erfunden) entdeckt. Wir erinnern uns, die TAE-Dose war und ist nicht defekt (Tausch durch Telekom-Techniker). Der Router ist ebenfalls nicht defekt, wurde aber von 1und1 (1&1) gegen eine neue Fritzbox 7390 (gleiches Modell) ausgetauscht.

Ein Telekom Techniker ist wie befürchtet NICHT am heutigen Tag 31.03.2014 erschienen. Vielen Dank Deutsche Telekom AG 

Gegen 20:00 Uhr wurde 1&1 durch den Kunden vom Nichterscheinen des Telekom-Technikers informiert. Die 1&1 entschuldigte sich beim Kunde. Leider ist ab 20:00 Uhr die Deutsche Telekom AG auch für 1und1 nicht mehr telefonisch erreichbar, um nachzufragen, warum der Techniker nicht zum vereinbarten Termin erschienen ist. 1und1 bat den Kunden sich am Folgetag erneut telefonisch zu melden.

10. Was war gestern mit dem Techniker der Telekom? 01.04.2014

Erneuter Anruf bei 1und1 des Kunden. Auf Nachfrage von 1&1 bei der Deutschen Telekom AG, warum der Termin am Vortag nicht eingehalten wurde, gab es keine Erklärung von der DTAG. Die Telekom riet zu einem neuen Termin mit dem Kunden. In der Warteschleife wartend, wurde mit dem Kunden ein neuer Termin für einen Besuch des Telekom-Technikers für Donnerstag, den 03.04.2014 vereinbart. Das Zeitfenster wurde vom Kunden zwischen 08:00 bis 14:00 Uhr gewählt. Dies sprach 1&1 direkt mit der am Telefon wartenden DTAG ab und dieser Termin wurde von der DTAG bestätigt.

 

11. Neuer Termin für einen Telekom-Techniker vor Ort am 02.04.2014

Warten auf den Techniker der Deutschen Telekom AG (Zeitfenster: 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr)

Um 13:13 Uhr meldet sich der Techniker telefonisch beim Kunden und kündigt seine Ankunft in 10 Minuten an. (Klasse!)

Bei Ankunft fragt der freundliche Techniker der Telekom, wie sich die Abbrüche bemerkbar machten und was die Techniker zuvor machten. Danach prüfte er alle Stellen durch und fand schließlich die Ursache für die Totalausfälle.

Ganz zur vorherigen Diagnose des anderen Technikers (vom 25.03.2014), war eine andere Ursache für die Probleme gefunden. Die Fehlerursache ist ein defekter Port, also doch kein Defekt am Erdkabel. Der Techniker legte den Anschluss auf einen anderen Port. Vom Hausanschluss bis zum Verteilerkasten in ca. 200m stehen 3 weitere Kästen auf der Strecke. Nach 1,75 Stunden stand die Leitung wieder und die Verbindung ins Internet, sowie Telefonie war wieder hergestellt.

Vielen Dank an den Techniker (Herr Strack). Dank ihm musste nun doch kein Bautrupp anrücken, um ein Erdkabel zu reparieren. Am 25.03. wurde ein marodes Erdkabel von eine anderen Techniker diagnostiziert, der Port war laut Techniker in Ordnung. Die Leitung könnte er nicht umlegen, da muss der PTI (Bautrupp) ausrücken.

Kaum zu glauben, der 4. Techniker (Herr Strack) hat die Leitung wieder herstellen können. Der Port ist doch defekt und den Anschluss hat er auf einen anderen Port verlegt. Die Werte sind nun ausgezeichnet, das Telefon und das Internet sind wieder voll funktionstüchtig. Puh – aber warum wurde das nicht schon viel früher alles festgestellt?

Die 1&1 wurde durch die Telekom informiert, das der Anschluss nun wieder funktioniert und der Fehler behoben ist.

Anruf des Kunden bei 1&1: Die Verbindung steht wieder. Für die gesamte Dauer der Störung erhält der Kunde nun eine überaus akzeptable Gutschrift auf sein Kundenkonto gutgeschrieben, welche mit den nächsten Rechnungen verrechnet wird.

 

Hoffen wir mal, das nun das Ende der Ausfälle hiermit erreicht ist.

Auch wenn sich die Störung über Wochen hingezogen hat, kann man nur raten, hartnäckig am Ball zu bleiben. Den Anbieter (im Fall hier 1&1) frühzeitig und schon mal vorsorglich in Verzug setzen, damit man sich das Ass im Ärmel sichert, dann nach der Fristverstreichung abwägen, ob man vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen möchte oder noch etwas wartet. Wichtig: Nicht einfach kündigen, denn dann wird das reguläre Ende des Vertrages als Kündigungstermin genommen.

Ja, es war sehr nervig, diese ständigen Anrufe mit der 1und1-Hotline, die 2 nicht von der Telekom eingehaltenen Termine für den Techniker vor Ort. Das Warten auf die Ankunft des Technikers. Die ständigen Wiederholungen am Telefon bei 1und1, welches Problem man mit dem Anschluss hat, wie sich die Ausfälle der Leitung bemerkbar machen und von welcher Dauer diese sind. Hilfreich ist auch, dem Mitarbeiter an der Hotline, Zeit zu geben, sich auf den letzten aktuellen Stand zubringen. Jeder einzelne Kunde ist ein Kunde von vielen, egal ob bei 1und1 oder der DTAG. Einfach Ruhe bewahren, auch wenn es nicht immer leicht fällt.

Verbesserungspotential gibt es bei 1und1 und der Deutschen Telekom AG im Bereich Kommunikation untereinander alle Mal.

Was sehr negativ aufgefallen ist, Termine für einen Techniker sollten unbedingt von 1und1 selbst mit der Telekom unter Absprache mit dem Kunden vereinbart werden. Alle (zwei) Termine die von der Telekom mit dem 1und1-Kunden telefonisch abgestimmt wurden, sind von der DTAG nicht eingehalten worden. Die DTAG hat den 1und1-Kunden angerufen und sollte im Auftrag der 1und1 den Termin abstimmen. Dies funktionierte leider überhaupt nicht und der Kunde wartete vergeblich auf den Techniker.

 

Zum Thema Bundesnetzagentur. Ich glaube nicht, das die BNetzA dieses Problem schneller in den Griff bekommen hätte. Irgendwie liest man im Internet, haste Dich schon bei der Bundesnetzagentur beschwert? Auf der Suche nach einem Online Beschwerdeformular der BNetzA, welches nicht zu finden war, hätte es sicherlich länger gedauert auf die BNetzA zu warten, als dem Problem selbst entgegen zu treten. Die Bundesnetzagentur schickt keinen Techniker zum Prüfen der Leitung raus, sondern ermahnt im Besten Fall die Anbieter, den Kunden schnellstmöglich die vertragliche Leistung zu erbringen. Nicht umsonst gibt es bei der BNetzA kein Formular (hab keins gefunden), um sich im Speziellen wegen eines Telefon- oder Internetproblems an die BNetzA zu wenden.

 

EBVZ erneuter Anruf – Abzockversuch von 05226318110 – Mein Rückruf in Melle

Über die EBVZ hatte ich schon ausführlich berichtet.

Heute kam wiedermal ein Anruf der EBVZ, der männliche Anrufer sagte, das der elektronische Verlag jährlich anriefe, um die Daten abzugleichen. Es gehe um die Positionierung bei Google und Co. Auf Nachfrage, von welchem Verlag er sei, kam darauf erst die zögerliche Antwort vom Verlag für elektronische Medien Melle, nach nochmaligem Nachfragen kam die Antwort, ebvz.de.

Er meinte das das Unternehmen einen Eintrag hätte, dem ist aber nicht so, weder einen Schnuppereintrag, noch einen kostenpflichtigen Eintrag. Nachdem der Name ebvz langsam wiederholt wurde, so als wolle man diesen im Browser eintippen oder notieren, wurde plötzlich aufgelegt. Ruft man die Nummer 0522-6318110 zurück, bekommt man nur eine Bandansage zu hören, mit dem Hinweis, man solle das Expressformular verwenden.
Die Abzocke der EBVZ ist bekannt und ich kann jeden nur davor warnen sich auf dieses “Unternehmen” einzulassen. Ihr Unternehmen wird eh nicht besser bei Google & Co. gefunden, wenn sie sich dort teuer eintragen lassen.

Prüfen Sie selbst, ob ein fremder aktueller Eintrag der Seite, bei Google gefunden wird und die Seite auch zur EBVZ gehört. Wetten nicht!

TIPP 1: Wenn die EBVZ nochmals bei Ihnen anruft, sagen Sie denen, das sie ihre Rufnummer aus deren Verzeichnis löschen sollen. Sollte man Ihnen sagen, das sie der EBVZ eine Email schreiben sollen, verneinen Sie dies und bestehen Sie darauf, das Ihre Rufnummer (nennen Sie Ihre Rufnummer) gelöscht wird. Die EBVZ ist dazu verpflichtet, ihre Rufnummer aus der Liste zu löschen. Eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur ist ebenfalls ratsam.
Ein Beschwerdeformular der Bundesnetzagentur gibt es unter: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/UnerlaubteTelefonwerbung/Beschwerdeeinreichen/beschwerdeeinreichen-node.html

Tipp 2: Wer stolzer Besitzer eines Fritzbox Routers von AVM ist,

sollte die Rufnummer 05226318110 auf die Sperrliste setzen. So wird man solche Plagegeister wie die EBVZ schnell los. Es lohnt sich also sehr, als geplagter Unternehmer in einen ordentlichen Fritzbox Router zu investieren. Eine Fritzbox ist gleichzeitig eine Telefonzentrale, Sie schliessen Ihre Telefone und Faxgeräte an den Router an. In der Fritzbox tragen Sie einfach die störenden Rufnummern in einer Sperrliste ein. Schon wird es merklich ruhiger.

 

Mein Rufruf bei der EBVZ aus Melle

Mein Anruf bei der EBVZ, heute am 15.07.2013 war erst beim 2. Anruf mit unterdrückter Rufnummer (05226-3181220) erfolgreich. Der freundlichen Mitarbeiterin (Frau Verwayn) sagte ich, das ein Kollege anrief, der aber plötzlich auflegte oder die Leitung zusammenbrach, deshalb mein Anruf. Sie fragte um welche Postleitzahl es sich bei der Firma handelt und wie der Firmenname lautet, dies teilte ich ihr mit. Siehe da auch die Dame, konnte keinen Eintrag finden und bot an das sie dies ihren Kollegen mitteilen würde, damit man sich darum kümmern könne. Ich sagte ihr, das dies nicht nötig sei und gab mich zu erkennen, ich teilte ihr mit das dies hier im Blog veröffentlichen wird.

Außerdem solle Sie ihrer Cheffin, Frau Gambietz, der Geschäftsführerin von EBVZ und verantwortlich für die Abzock- und Betrugsversuche bei Gewerbetreibenden, von mir einen lieben Gruß bestellen. Ich hoffe, das sie dies getan hat, leider habe ich auf Nachfrage nicht mit Frau Gambietz persönlich sprechen können, da sie nicht im Haus gewesen sein soll.

 

 

Envacom / GAZPROM Energy – Versteckte Preise in den AGB

20.04.2012 von  
Abgelegt unter Neues und Aktuelles, Strom

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Versteckte zusätzliche Preisangaben (Kosten; Steuern und Abgaben)  sind in den AGB unter Punkt 6 – 6.2 zu finden.

6. Preise und Preisanpassung/Steuern, Abgaben und sonstige hoheitlich auferlegte Belastungen

6.1. Der Gesamtpreis setzt sich aus Grund- und Arbeitspreis zusammen. Er enthält den Energiepreis, die Kosten für Messstellenbetrieb und Messung – soweit diese Kosten dem Lieferanten in Rechnung gestellt werden – sowie für die Abrechnung, die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) folgenden Belastungen, das an den Netzbetreiber abzuführende Netzzugangsentgelt (einschließlich Blindstrom) inklusive der vom Netzbetreiber erhobenen Zuschläge nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), die Kosten einer Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV (sog. §19-StromNEV-Umlage) sowie die Konzessionsabgaben.

6.2. Die Preise nach Ziff. 6 sind Nettopreise. Zusätzlich fallen Stromsteuer (derzeit: 2,05 ct/ kWh) sowie – auf diese Nettopreise und die Stromsteuer – Umsatzsteuer (derzeit: 19 %) in der jeweils geltenden Höhe an. Ändern sich diese Steuersätze, ändern sich die Bruttopreise entsprechend.

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Musicstar.de – Inkassofirma LiberEco hat die Zusammenarbeit mit der Musicstar GmbH gekündigt!

liberECO payment solutions KG soll laut Herrn Teuber von www.mahnportal.net die Zusamenarbeit mit der Musicstar GmbH aufgekündigt haben. Herr Teuber rief mich am Freitag den 25.11.2011 an und erklärte mir das LiberEco keine aktuellen Rechnungen mehr für Musicstar von Kunden inkassieren / einfordern wird.

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unseriöser Werbeanruf von EBVZ – 028229156300 – Update

EBVZ – Cold calls . Der Anruf von EBVZ.de erfolgte mit der Telefonnummer 028229156300. Das elektronische Branchenbuch aus Melle. weiterlesen

envacom Service GmbH – Die Kunden sind sauer (mit Video)

28.09.2011 von  
Abgelegt unter Neues und Aktuelles, Strom

envacom Service GmbH
Die Kunden der envacom Service GmbH
warten seit Monaten auf Ihre Jahresschlußrechnung, während des Wartens der Kunden werden die monatlichen Abschläge fleissig vom
Stromanbieter per Banklastschrift weiter eingezogen. Selbst doppelte Abschläge wurden seitens envacom beim Kunden eingezogen, mit der anschliessenden Bitte, das Geld nicht per Rücklastschrift zurück buchen zu lassen. Man vertröstet die Kunden und verspricht die doppelt abgebuchten Abschläge zu verrechnen. weiterlesen

Musicstar – Abzocke – Beweise vorhanden – Die Hintergründe aufgedeckt.

MusicStar

MusicStar.de – Meine Nachforschungen und Recherchen haben sich gelohnt. Endlich kann ich weitere detailierte Aussagen treffen und bekanntgeben.
Lesen Sie was ich herausgefunden habe. In diesem Beitrag werden Ihnen die Augen geöffnet und Sie erhalten Antworten auf Fragen, die Ihnen von der Presse oder dem TV nicht beantwortet werden.
Geheime Tricks aus der Abzockerbranche und vieles mehr. weiterlesen

MusicStar: Gutscheine findet man auf Produkten von bekannten Herstellern – letztes Update 19.10.2011

MusicStar Gutscheine sind und waren auf Produkten vieler bekannter Markenhersteller aufgedruckt oder aufgeklebt.
Die Gutscheine konnte man bei MusicStar.de einlösen, die Gefahr dabei in eine Abofalle zu gelangen ist aktuell weiterhin gegeben. weiterlesen